Weihnachtsmarkt Erfurt

Immer wieder ein anderer Weihnachtsmarkt, so soll es sein. Erfurt war unser Ziel in diesem Jahr...

Ein trüber, nebliger Dezembertag, eigentlich kein Tag für einen Ausflug, egal, das Wetter konnten wir uns nicht malen, der Tagesausflug war schon länger geplant.

Der Bus brachte uns über Alsfeld, Bad Hersfeld nach Thüringen. Eisenach, die Wartburg  leider im Nebel, Gotha, da strahlte die Sonne aus einer Wolkenlücke und Erfurt trüb und wolkenverhangen, so das Fazit dieser Hinfahrt...

Erfurt, die Landeshauptstad und größte Stadt Thüringens mit 203.485 Ew. Neben Fachhochschule und Universität, eine der ältesten Deutschlands (Martin Luther hat hier studiert),beherbergt Erfurt das Bundesarbeitsgericht. Herausragendes Wahrzeichen Erfurts ist der Dom St.Marien und die Severikirche. Der Dom ist die Kathedrale des Bistum Erfurt. Wegen der vielen Klöster und Kirchen erhielt Erfurt im Mittelalter den Beinamen "Thüringisches Rom".  Vom Domplatz aus erreicht man über 70 Stufen den Dom auf dem Domberg. Von hier  hat man einen schönen Blick auf die Altstadt. Die wohl bekannteste und größte Glocke des Doms ist die "Gloriosa" sie wurde 1497 gegossen.  Erfurt besitzt einen der  besterhaltenen mittelalterlichen Stadtkerne Deutschlands. Das neugotische Rathaus steht auf dem Fischmarkt, es wurde  1870 bis 74 errichtet. Links vom Rathaus,  das Haus zum Breiten Herd mit seiner reich verziehrten Renaissance-Fassade, das Gildehaus und das Haus zum Roten Ochsen bilden ein städtebauliches Kleinod. Eine weitere Sehenswürdigkeit Erfurts ist die Krämerbrücke.

Der Weihnachtsmarkt, unser eigentliches Ziel, befindet sich auf dem Domplatz, auf dem Fischmarkt und der mittelalterliche Weihnachtsmarkt am Wenigemarkt. 


Die Krämerbrücke, eines der attraktivsten Sehenswürdigkeiten Erfurts erstrahlt im vorweihnachtlichen Glanz. Die kleinen Läden entlang der Krämergasse sind liebevoll von den Besitzern geschmückt.  Diese Brücke über die Gera, ursprünglich eine Holzbrücke,  wurde bereits im 12.Jh. erwähnt. Als aus der mehrfach abgebrannten Holzbrücke eine Steinbrücke wurde, entstanden  am westlichen und östlichen Ende Kirchen, die Benediktiner- und Ägidienkirche. Bereits auf der hölzernen Brücke hatte Händler kleine Buden aufgestellt. Nach dem großen Stadtbrand im 15.Jh., als auch  Teile der Brücke zerstört wurden baute man die 79m lange Brücke in ihrer heutigen Form wieder auf und errichtet auf der verbreiterten Brücke 62 Fachwerkgebäude.

 Quelle:wikipedia

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