Die Inselvogtin

InselvogtinWas hat die kleine Maikea, Tochter des Inselvogt auf Juist so stark gemacht? Der Vater und die Brüder alle umgekommen in der großen Weihnachtsflut direkt an Tage ihrer Geburt, die Mutter, die sich nie von diesem Schicksalsschlag richtig erholte und dann auch früh verstarb. Oder Geeschemöh die alte Hebamme die bei ihnen blieb, da auch sie in der Schicksalsnacht Haus und Sohn verlor. Die dann für den Säugling und das Kind Maikea sorgte. Nein, das Leben das dann nachdem Mutter und Geeschemöh nicht mehr da waren, das dann folgte, das machte sie stark und zu einer ungewöhnlichen Frau. Die das Waisenhaus auf dem Festland, die Entführung durch den „Weißen Knecht“, das Leben beim Kartenmaler Herz und danach das eingesperrte Dasein am Fürstenhof zu Aurich ertrug, beseelt von nur einem Wunsch Inselvogtin auf Juist zu werden um Insel und Menschen vor den verheerenden Sturmfluten zu schützen. Beim Kartenmaler Herz lernte Maikea mit Zahlen um zugehen, Berechnungen anzustellen und Ideen zur Befestigung der Insel zu entwickeln. Am Fürstenhof vervollständigte sie die Ideen um den Menschen auf Juist und den anderen Inseln vor der friesischen Küste zu helfen.
Welche Rollen Weert Switters, Tasso Nadeaus, die Rebellen, der Fürst in Aurich, Jantje ihre Freundin und nicht zuletzt ihr Sohn Jan in dieser Geschichte spielen wird hier nicht verraten…..
Dieser historische Roman, ist leicht und flüssig geschrieben, gespickt mit kriminalistischen Elementen. Mein Fazit: unbedingt lesen!