Der Ruf der Kalahari

Der Stoff aus dem die Träume kommen ist dieser Roman gerade nicht, aber lesenswert. Er ist der Beginn einer Familiensaga um Jella von Sonthofen, ihrem Vater, dessen Familie  und um Fritz van Houten. Eine dreibändige Afrika-Geschichte...


Der Roman beginnt um die Jahrhundertwende des 20.Jh. in Berlin. Jella von Sonthofen lebt mit ihrer Mutter Rachel in einer feuchten Kellerwohnung unter ärmlichen Bedingungen und verdienen sich mit Näharbeiten ihren Lebensunterhalt. Jella ist das uneheliche Kind ihrer Mutter und Johannes von Sonthofen. Noch bevor er erfuhr das er Vater wurde, war Johannes bereits auf dem Weg nach Afrika, er wollte in der Kolonie Deutsch-Südwest sein Glück versuchen und Rachel dann bestimmt nach holen. Bis zu Rachels frühen Tod blieb dies ein Traum den Mutter und Tochter träumten, denn Johannes hat sich nie wieder gemeldet. Trotzdem machte sich Jella nach kurzer Zeit auf den Weg dorthin um den Vater zu suchen...
Gleichzeitig mit der Geschichte um Jella von Sonthofen verknüpft die Autorin   einen zweiten Erzählstrang im Roman. Sie erzählt von Nakeshi einer Buschmann-Frau, über ihr Leben in der Steppe, ihrer Familie und ihren Traditionen. Geschickt weiß die Autorin die beiden unabhängingen Geschichten miteinander zu verbinden...
Findet Jella ihren Vater, kann sie sich in dieser für sie neuen Welt behaupten und vor allen wird sie all die schrecklichen Erfahrungen die sie bereits in ihrem jungen Leben gemacht hat hinter sich lassen können und ein neues Leben in Afrika beginnen?