Eine Reise die schon lang im Raum stand und endlich war wurde. Nach einigen Stunden Fahrt erreichten wir Karlsbad, leider bei Nieselregen und wolkenverhangen. Nach einigen Stunden Aufenthalt fuhren wir weiter auf Land- und Nebenstraßen bis Prag. Ein reizvolles Erlebnis etwas mehr von Land und Leuten zu sehen. Die Rückfahrt  führte uns ebenfalls durch Teile Westtschechiens (ohne Autobahn) über Pilsen zurück in die Heimat.

Das  Stadtzentrum von Karlsbad an der Eger, die Kuranlagen mit dem berühmten Grandhotel Pupp, die Mühlbrunnen- und die hölzernen weißen Marktkolonnade liegen im schmalen Tal der Teplá, die am Talende in die Eger mündet. Mitte des 19.Jh. erlebte Karlsbad als Kur- und Badestadt seine Blüte. Viele der liebevoll renovierten Gebäude, die heute teilweise ihre ursprüngliche Bedeutung als Hotel oder Badebetrieb verloren haben, entstanden in dieser Zeit. Ausgenommen das Grandhotel Pupp, als erstes Haus am Platz, hat bis heute nichts von seiner Berühmtheit eingebüßt. Spezialitäten Karlsbads sind die Oblaten und der Karlsbader Becherbitter besser als Becherovka bekannt.#

Prag, die Goldene Stadt und zugleich Hauptstadt Tschechiens, liegt an der Moldau. Der historische Kern der Altstadt Prags wird vom Burgberg Hradschin beherrscht. Die Stadt hat in ihrer mehr als 1000jährigen Geschichte viele berühmte Söhne und Töchter hervorgebracht, viele Berühmtheiten beherbergt und war gesellschaftlich wie kulturell oft für die westliche Welt von großer Bedeutung. Bereits im 14.Jh. wurde hier die erste Universität Westeuropas gegründet (Karls-Universität). Politische Berühmtheit erlangte die Stadt im letzten Jh. mit dem Prager Frühling 1968 und bei der Samtenen Revolution 1989 die zum Zerfall des sozialistischen Staates Tschechoslowakei führte.