Wohnen in der schönen Gartenstadt Radebeul vor den Toren Dresdens, so war es geplant und von dort mit der Straßenbahn nach Dresden, mit den Auto nach Schloß Moritzburg, Görlitz, Bautzen, Freiberg, Elbstandsteingebirge mit der Bastei und Feste Königstein, die Porzellanstadt Meißen und Schloß Pillnitz  

Radebeul die Wein-, Villen- und Gartenstadt mit ihren acht historischen Dorfkernen und zwei Villenquartieren liegt entlang der alten Postchaussee zwischen der ehemaligen Residenzstadt Dresden und dem ehemaligen Bischofssitz in Meißen sowie zwischen der Elbe im Süden und den Weinhängen im Norden. Diese Weinhänge bilden die Weinbau-Großlage Lößnitz in der gleichnamigen Landschaft. Diese Weinlage wird großteils vom staatl. Weingut Schloß Wackerbarth vermarktet. Ein wunderschönes von Weinbergen umgebenes Barockschloß. Der Schriftsteller Gerhard Hauptmann lernte seine Frau hier kennen und Karl May lebte lange Jahre mit seiner Frau in Radebeul. Seine Villa beherbergt heute das Karl-May-Museum.

Schloß Moritzburg, ist ein aus dem 16 Jh, stammendes Jagdschloß erbaut von Herzog Moritz und erhielt seine heutiges Aussehen unter August dem Starken. Zum Schloß gehört eine weitläufige  Parkanlage. Moritzburg liegt nördlich von Dresden.

Meißen, international berühmt ist die Stadt für das Meissener Porzellan. Es wird hier seit 1708 hergestellt. Zuerst im Schloß Albrechtsburg und später dann in einer eigens erbauten Manufaktur. Die Albrechtsburg benannt nach Albrecht Herzog von Sachsen stand im 30jährigen Krieg, nach Beschädigung, lange leer und wurde dann europaweit als erste Porzeallanmanufaktur genutzt. Die Altstadt Meißens schmiegt sich liebevoll an den Burgberg mit verwinkelten Gassen und schön restaurierten Häusern bis ans Elbufer an und dehnt sich dann in das Triebischtal aus.

 

Dresden ist Landeshauptstadt des Freistaats Sachsen. Dresden wird gelegentlich "Elbflorenz" genannt, ursprünglich wegen seiner Kunstsammlungen; maßgeblich trägt dazu sowohl seine barocke und mediterrane  Architektur als auch seine landschaftlich reizvolle Lage an der Elbe bei, weshalb Dresden oftmals als eine der schönsten Städte Europas gepriesen wird. Der bekannte Sachsenherzog August II auch der Starke genannt hat die Stadt maßgeblich geprägt.

 

Bautzen ist Kreisstadt in Ostsachsen und liegt an der Spree. Sie liegt etwa 50km östlich von Dresden am Übergang zum Lausitzer Bergland. Bekannt war Bautzen nach 1945 durch seine Landesstrafanstalt.

 

Görlitz, die östlicheste Kreisstadt Deutschlands liegt direkt auf der Grenze zu Polen. Das heißt die Neisse bildet seit 1945 die natürliche Grenze. Vom Stadtkern aus erreicht man über eine Brücke den polnischen Teil von ehemals Gesamt-Görlitz. Dieser östliche Teil Görlitz ist jetzt eine eigenständige Stadt. Da die Stadt im 2.Weltkrieg überhaupt nicht zerstört wurde, prägen spätgotische Renaissance- und Barockbürgerhäuser die Altstadt und ein ausgeprägtes Gründerzeitgebiet umschließt sie.

Das Elbsandsteingebirge erstreckt sich beiderseits am Oberlauf der Elbe zwischen Pirna auf deutscher Seite und weit nach Tschechien hinein. Man nennt dieses Gebiet auch die Sächsische- und Böhmische Schweiz. Einmalig unter den deutschen Mittelgebirgen ist der ständige Wechsel zwischen Schluchten,Ebenen und Tafelbergen. Wahrzeichen des Elbsandsteingebirges ist die Bastei. Die Feste Königstein als Europas größte Festungsanlage gehört sicher auch dazu.

Freiberg, ist eine Kreisstadt in Mittelsachsen, die Jahrhunderte lang vom Bergbau geprägt wurde. Heute steht der gesamte Innenstadtkern unter Denkmalschutz.

(Info für die Leser historischer Romane: die Entstehungsgeschichte Freibergs bis zur Metropole des sächsischen Bergbaus bildet den Hintergrund von Sabine Eberts "Hebammen-Romanen".)

 

Schloss und Park Pillnitz liegen an der Elbe und gehört heute bereits zu den Vororten Dresdens. Das Schloss ist als Wasserschloß im 18.Jh. konzipiert worden und ist heute von einer herrlichen Parkanlage umgeben. Die wechselvolle Geschichte des Schlosse, einmal als Rittergut begonnen, hatte seine Blütezeit unter August II. (der Starke). Er schenkte das Schloss seiner Mätresse Gräfin Cosel. Einmal in Ungnade gefallen, enteignete August die Cosel und fortan diente das Schloss den Belustigungen der höfischen Gesellschaft. Einige Um- und Anbauten erfolgten, ab Anfang des 19.Jh. waren diese weitesgehend abgeschlossen, so dass sich das heutige Aussehen nach aufwendigen Restaurierungsarbeiten der letzten Jahre wieder prächtig präsentiert.